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Running Gag

Es war ja klar, dass nach der komfortablen 2:0-Führung gegen Mainz ein Ruck durchs Bayer-Team gehen würde. Im negativen Sinne. Binnen vier Minuten schenkte man den komfortablen Vorsprung her. In beiden Situationen benahmen sich unsere Verteidiger wie Hühner, die einen Fuchs im Stall gesichtet haben. Vor allem beim zweiten Gegentreffer, fehlte es an der Abstimmung, wer jetzt eigentlich wen deckt. Mittlerweile weiß es jede Mannschaft in der Liga. Egal. Ob Bayer mit zwei oder drei Toren führt: Da geht noch was. Und so haben es sich unsere Jungs nicht nur in diesem Spiel unnötig schwer gemacht, sondern gleich auch noch auf die Hypothek eingezahlt, die man nun durch die gesamte Rückrunde schleppen wird.

Als ob man es nicht schon schwer genug hätte. Sobald vorne die Presssingarbeit eingestellt wird – und das wird sie nur allzu gern nach einer Führung – wird unser Mittelfeld vom Gegner heillos überrollt. Und leider ist unsere Defensive noch immer viel zu sehr auf die gute Arbeit der Vorderleute angewiesen. Aber das ist sie in anderen Vereinen ja auch. Und die hatten am Wochenende oftmals keinen Trainer auf der Bank, der den Sieg eingewechselt hat. Dass dieser am Ende glücklich war, lag vor allem am Unvermögen im Abschluss. Bei den Mainzern allgemein und bei uns nach Kontern. Wenn wir anfangen würden, diese oft einfachen Situationen konsequent zu nutzen … Ach, wie sehr ich diese herzschonende Maßnahme begrüßen würde! Ansonsten lohnt es sich nicht wirklich in die Einzelkritik zu gehen. Dafür gab es bei den meisten Spielern zu viel Licht UND Schatten während der 90 Minuten.
Was mich derzeit jedoch richtig traurig macht, ist nicht die Tatsache, dass sich unser Team noch immer nicht gefunden hat und Siege erarbeiten muss, sondern dass es Menschen da draußen gibt, die Fans des Vereins sind und nur noch am Pfeifen sind, oder sich sogar eine Niederlage der Mannschaft wünschen. Weil sie wollen, dass die Medien noch mehr Buhei um den Trainer machen können? Weil sie wollen, dass die Spieler dieselben Schmerzen empfinden, wie es das Anschauen unserer Spiele derzeit verursacht?

Memmen!

Wer nicht bereit ist zu leiden, sollte aufhören Fußballfan zu sein, Wie ich bereits am Samstag wieder einmal erfahren durfte. Ich war beim Gemüsehändler meines Vertrauens hier in München. Und komischerweise war plötzlich die Niederlage der Bayern vom Vortag ein Thema, die einem der Verkäufer noch schwer zusetzte. Ich schwieg erst pietätvoll, wurde dann aber nach meinem Gemütszustand wegen des schlechten Spieles gefragt. Ich überlegte kurz, aber dann bekannte ich, dass mir dass Ergebnis der Bayern herzlich egal sei, weil mein Herz für eine andere Mannschaft schlage. Welche das denn sei? Ich sagte Bayer 04 Leverkusen. Ich bin sicher, dass in der Schlange hinter mit gelacht wurde. Dem Verkäufer ging es schlagartig besser und er sprach fröhlich eine ganze Zeit lang über Unterhaching. Hahaha … Das war nicht schön, aber da muss man durch. Mit Würde und vielleicht – dem Ratschlag eines unserer Ex-Trainer befolgend – indem man seine Aggressionen zu Hause mit der Frau auf dem Sofa auslebt :-).

In diesem Sinne, genießt die Zeit bis zum Spiel gegen Bremen!


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15 Kommentare
  1. Alex says: 23. Januar 201211:22

    Same procedure as last (every) year :-(
    Irgendwie fühlte ich mich an das Filmchen erinnert, welches jeden Sylvesterabend über unsere Bildschirme flimmert. Wobei ich die große Hoffnung habe, dass es nicht “every” year wird ;-)
    Die deja vues die ich gestern hatte waren schon unglaublich. Das Spiel reihte sich nahtlos an eine ganze Menge Spiele aus dem letzten Jahr. Wir haben zwar drei Punkte eingefahren, aber nach dem Spiel fühlte ich mich emotional als hätten wir nicht gewonnen. Warum? Weil wir nur mit unverschämt viel Glück gewonnen haben (Stichwort: Elfer für Mainz, Pfosten in der letzten Minute, Glanzparaden Leno) und vor allen Dingen weil ich noch immer keine Veränderung im Auftreten der Mannschaft sehe. Nach dem Gegentor liefen sie über den Platz wie ein unsortierte Schülermannschaft.
    Ich will jetzt nicht wieder die Trainerdiskussion lostreten, komme aber nicht drum herum. Der Trainer erreicht die Mannschaft ganz offensichtlich nicht… Nach Winterpause, Trainingslager und stundenlangen Einzelgesprächen ist Besserung nicht in Sicht. Irgendwie erinnert mich das an Klinsmann in München. Ist es das große Mißverständnis oder möchte jemand (zu) viel verändern und der Verein und Spieler sind dafür nicht reif?
    Das Spiel in Bremen wird richtungsweisend für die kommenden Wochen sein. Ich bin extrem gespannt. Der 4. Platz ist möglich, aber nur dann wenn alle Beteiligten sich zusammen reissen und professionell arbeiten (und ihre Befindlichkeiten zu Hause lassen). Wenn die Mannschaft Erfolg haben will, ist für Ego-Trips kein Platz.

  2. [...] bin ratlos. Ich sehe aber auch, dass sich im Verein derzeit wenig bewegt. Richtige Antworten bringen die Reaktionen zum Spiel nicht. Was [...]

  3. sternburg says: 23. Januar 201212:11

    Okay, keiner mag blöde Klugscheisser-Kommentare, nichtsdestotrotz: Wenn die Jungs auf die Hypothek eingezahlt haben, dann haben Sie jetzt etwas weniger zu schleppen?

  4. Ich fand die Reaktionen nach dem Spiel nicht verkehrt: Da war doch viel Selbstkritik zu hören. Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Sieg irgendetwas überdeckt in der Wahrnehmung.

    Es ist außerdem ein bisschen billig, dass nur weil Mainz die letzten guten Chancen des Spiels hatte, von einem total schmeichelhaften Sieg zu sprechen. Wir hatten davor ebenfalls noch genug gute Möglichkeiten zu treffen. Das lief in etwa aufs selbe heraus. Gegen einen unangenehmen Gegner, der mitten im Abstiegskampf steckt. Gegen den wir uns immer schwer getan haben.

    Dass es Brüche in unserem Team gibt, ist offensichtlich. Nur wie willst du die während der laufenden Saison beheben, wenn dein Kader eh schon verletzungstechnisch dezimiert ist? Ja, wir sind derzeit weit davon entfernt, Gegner über 90 Minuten zu dominieren!

    Ein bisschen erinnert mich die Situation derzeit an die der Bayern. Natürlich auf einem anderen Niveau, denn die stehen in der Tabelle noch prima da. Da ist ein neuer Trainer und sobald nicht alle, aber auch wirklich alle Spiele souverän gewonnen werden, geht’s los, dass der keine Ahnung habe, taktisch unflexibel sei. Wer Spaß am Masochismus hat, braucht nur mal drüben bei breitnigge zu lesen, was da abgeht.

    Robin Dutt hat garantiert keinem unserer Spieler verboten Konter in Überzahl erfolgreich abzuschließen. Er hat es sogar speziell trainiert. Und er wird es weiter trainieren. Und wenn die Spieler es dann immer noch nicht hinkriegen, dann könnte es auch ein wenig an ihnen liegen.

    Jens, ich kann verstehen, dass du ratlos ist, weil wir alle denken und wünschen und hoffen, dass die Schritte, die die Mannschaft mit Dutt macht, endlich größer werden. Aber wenn diese Ratlosigkeit dazu führt, dass man der Mannschaft Schlechtes wünscht, dann bin ich da nicht bei dir.

  5. @sterburg Ich lass es jetzt mal stehen. Kann ja jeder in Gedanken selbst korrigieren.

    Mea culpa!!!

  6. Ich bin Fan, aber kein Masochist…

    …und da kann mir die Vereinsführung noch so viele fadenscheinige Argumente liefern, kann noch so viel schönreden. Mist bleibt Mist und wenn einem dieser Woche für Woche vorgesetzt wird, und irgendwie geht es immer noch ein wenig armseliger, so vergeht mir der Appetit. Der Fußball, den die Werkself in dieser Saison abliefert, ist so mit das unattraktivste, was die Liga zu bieten hat und irgendwann vergeht einem die Lust am Fremdschämen.

    Da wünscht man dann tatsächlich, so ein Gegurke wie gegen Mainz möge mit einer Niederlage enden, einfach, weil man sich davon einen Knall erhofft. Eine Entscheidung, welche die augenfällige Lethargie durchbricht, die den Spaß und Spielwitz wieder belebt und endlich ein Team formt, mit dem man sich identifizieren mag (Das hat mit der Spielweise und nur wenig mit den Ergebnissen zu tun!). Die Entscheidung müsste zwangsläufig gegen den Trainer fallen, denn der ist für das Teambuilding zuständig und das schafft er nicht, das ist offensichtlich.

    Robin Dutt ist sicher ein sympathischer Mensch, aber leider als Bayer-Trainer ein Missverständnis und das sollte man möglichst schnell beenden. Die Lücken auf den Rängen werden von Spieltag zu Spieltag größer und das kommt nicht von ungefähr. Masochismus ist halt doch nur was für eine Minderheit.

  7. Alex says: 23. Januar 201219:58

    @Shepstone
    Ich finde ihn noch nicht einmal sympathisch ;-) aber darauf kommt es überhaupt nicht an. Wenn der Erfolg stimmt, ertragen die Fans sogar einen Mourinho – zumindest eine Zeit lang ;-)))
    Ein Trainer, der sympathisch und erfolgreich ist, wäre das ein Glücksfall. Davon wage ich noch nicht einmal in meinen kühnsten Träumen zu träumen.
    Ich finde es als Fan einfacher zu ertragen, wenn sich das Team den Hintern aufreißt und unglücklich verliert als so ein Spiel wie am Samstag.
    Du drückst es richtig aus, es ist ein permanentes Schämen für die eigene Mannschaft. Dass ich als Bayer Fan Außenseiter bin, liegt in der Natur der Sache. Dass ich mir ständig Sprüche über die verpassten Meisterschaften anhören muss, berührt mich nicht. Auf die früheren tollen Leistungen bin ich stolz, ich benötige dafür keinen Titel. Aber das Auftreten in dieser Saison tut mir als Fan richtig weh.

  8. Carsten says: 24. Januar 201208:43

    @Stepstone
    Das Spiel war doch vor allem in der 1. Halbzeit eine deutliche Steigerung zur Hinrunde. Da von Mist zu reden und davon, dass es immer armseliger wird, finde ich vollkommen überzogen und daneben.

  9. @Shepstone Der Knall, von dem du sprichst, spielt leider nur den Mannschaftsteilen in die Karten, die ihre Pfründe bewahren wollen. Die eben nicht bereit sind an die Grenzen zu gehen, die – würde ihnen ein Trainer sagen, dass sie in die Saison mit einem Kickstart auf einem Reifen reinfahren – die Augen verdrehen. Weil sie dafür vielleicht am Montag trainieren müssen … nenene, so darf es einfach nicht weiter gehen.

    Wir brauchen eine andere Mentalität und Spielerkultur im Verein. Klar ist der einfachste Reflex immer, den Trainer zu wechseln. Aber wie oft wollt ihr das denn machen? Wenn es mit dem nächsten auch nicht klappt, glaubt ihr dann, dass es nicht am Trainer liegt? Oder erst beim übernächsten?

    Ein Team wie Dortmund hat die Saison 2007/2008 auf dem 13. Platz abgeschlossen. Drei Jahre später haben die die Schale hochgehalten. Weil sie angefangen haben Kontinuität in den Verein zu bringen und eine Mannschaft aufzubauen. Keine Ahnung, wie oft sich die Dortmunder-Fans in dieser Zeit “fremdgeschämt” haben für ihr Team. Und meine Fresse, was haben die Gladbacher die Jahre gelitten.

    Ich wiederhole es gerne nochmal: Memmen! Nichts anderes fällt mir zu dieser trotzigen Ich-will-aber-schönen-Fußball-sehen-sofort-sofort-sofort-Mentalität ein. Geduld bedeutet nicht, das man Dinge unter den Tisch kehrt. Ja, es ist möglich, dass Dutt nicht der richtige für den Verein ist. Aber es ist noch viel zu früh, um das festzustellen.

  10. Michele says: 24. Januar 201209:27

    Bayerfan zu sein tut schon weh genug, wenn man sich von jedem seine unqualifizierten Bemerkungen über unsere Zahlreichen Vizetitel und besonders über Unterhachingen.

    Ich glaube in der Bundesliga hat es niemand so schwer wie wir Bayerfans, wir haben keine echten Freunde und dafür viele Feinde. Und alle anderen halten sich regelmäßig den Bauch vor lachen über uns.

    Und wer sich das alles antut, und trotzdem noch regelmäßig ins Stadion geht, der kann nur mit Herz und Blut SVB Fan sein, Pfiffe hin oder her!

  11. Max says: 24. Januar 201210:03

    Daran erkennt man wieder sehr schön, wieso wir Bayer 04 Fans sind. Es ist egal, dass wir eine Minderheit sind, es ist egal, dass wir für verpasste Titel belächelt, als Werkself verspottet und als Konzerngeldverpuffer beschimpft wurden. Was zählt ist die Philosophie, die der Verein vertritt, die Spielweise, die Art, Fußball nicht nur zu spielen, sondern zu zelebrieren.
    Ich bin viele kritische Stimmen und Erfolgsfans, Pfiffe bei Wechseln und Rückpässen durch aus von meinem Heimatverein Rot Weiss Erfurt gewöhnt. Aber dort stehe ich in der Kurve und versuche ein Gegenpol zu sein, den Support stelle ich ein, wenn ich frustriert bin, aber nicht, wenn es auf dem Feld immer noch spannend zu geht, geschweige denn wenn man in Führung liegt. Leider kann ich zu den B04 Heimspielen nicht anwesend sein, aber das spielt für mein Herz keine Rolle, denn ich leide und freue mich trotzdem mit dem Verein. Und eventuell war es bisher ertragbar, keinen messbaren Erfolg zu haben, weil die Art Fußball zu spielen stimmte. Im Moment stimmt diese jedoch nicht und ich vermag mir kein Urteil darüber zu bilden, ob es am Trainer, an zu hohen Erwartungen oder doch einfach am Bayer04 Gen liegt. Aber genau dieses Gen liegt jedem von uns im Blut und ob einem das gefällt oder nicht, damit müssen wir leben – und Leben heißt Leiden. Denn wie heißt es so schön in der Hymne des FC Rot Weiss Erfurt: Die Liebe zu einem Club wird dir gegeben ohne, dass man sie sucht.

  12. @Hattrick: Ich kenn mich in den Vereinsinterna bei Bayer nicht aus. Insofern vermag ich über Grüppchenbildung und Pfründesicherung kein Urteil abzugeben. Da mag es Querelen in der Mannschaft geben, aber auch davon habe ich keine Ahnung. Ich kann einzig das für meine Bewertung heranziehen, was ich hier, weit weg, auf meinem Laptop-Screen sehe und das sieht, vorsichtig ausgedrückt und von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht gut aus.

    Das wäre an sich nicht erwähnenswert, wenn Bayer ein durchschnittlicher BL-Club wäre, ohne besondere Ambitionen und dem Ligaerhalt als wichtigste Priorität. Bayer hat aber andere Ansprüche und hat daher auch über die Jahre einen Spielerkader zusammengekauft, der vom Potential her höheren Ansprüchen genügen könnte. Noch in der letzten Saison erspielte man ziemlich souverän, Schwächephasen haben auch die Besten, einen Spitzenplatz. In dieser Spielzeit ist von Souveränität nichts mehr zu sehen. Fast alle Spieler wirken verunsichert, verkrampft und ohne Selbstbewusstsein. Einige Leistungsträger der letzten Jahre ( Reinartz, Kiessling, Rolfes) sind z.Zt. kaum bundesligatauglich und fast alle Spieler produzieren fortlaufend technische Fehler. Einzig Rückpässe werden noch einigermaßen präzise gespielt, allerdings auch nicht immer und dann brennt es gleich lichterloh. Auffällig ist auch, das gegnerische Spieler fast immer schneller reagieren, schneller laufen und sich im Zweikampf geschickter verhalten.

    Wann gab es das letzte, durch schnelles Passspiel herausgearbeitete Tor für Leverkusen? Gab’s das in dieser Saison überhaupt? Ich kann mich nicht erinnern. Aber wem schreibe ich das? Jeder einigermaßen Interessierte beobachtet das Vorbeschriebene seit Monaten, ohne dass irgendeine Verbesserung sichtbar wäre.

    So, jetzt kann man natürlich so weiter machen, kann auf ein Wunder warten, was aber wenig wahrscheinlich ist, oder man probiert was Neues, d.h. wechselt den Coach, denn die Mannschaft kann man ja schlecht wechseln. Ein Indiz, dass zumindest einer Probleme mit dem Trainer hat, ist das Auftreten von Ballack. Der macht jetzt gar nichts mehr, dem ist jetzt alles wurscht.

    Glaube jetzt nur keiner, diese Einschätzung würde mir Spaß machen. Nee, die schmerzt, weil mein Herz seit den Kindertagen an diesem Club hängt.

  13. Thorsten says: 24. Januar 201213:44

    “Noch in der letzten Saison erspielte man ziemlich souverän, Schwächephasen haben auch die Besten, einen Spitzenplatz.”

    Und zwar, weil genau die Mannschaften, die jetzt über uns stehen, noch ausgeprägtere Schwächephasen hatten. Was unter Herrn Heynckes gespielt wurde, war zwar erfolgreich, aber auch kein attraktiver Fussball, deshalb wurde der moderne Dutt doch geholt, für den “Umbruch”, den Dortmund z.B. längst hinter sich hat.

    Dass der jetzt auf Vidal und Hyppiä verzichten muss, macht seinen Job nicht leichter. Er kann auch nichts dafür, dass ein Rolfes nach seiner Verletzung nicht mehr so spielt wie vorher oder ein Ballack dann doch nichts mehr bewegen möchte und schon auf die Rente schielt.

    Ich gehe davon aus, dass Völler und Dutt sich einig sind, welche Art von Fussball hier in Zukunft gespielt werden soll. Was “Neues” wäre es jetzt, eben nicht den Trainer zu wechseln, sondern die Mannschaftsteile, die das nicht mitspielen können oder wollen.

  14. @Thorsten: Ok, Dutt muss bleiben, aber dann können wir diese Saison abhaken, denn Mannschaftsteile wird man ja mangels Alternative nicht mehr wechseln können. Vidal und Hypiä fehlen, ja sicher, aber was heisst das? Der Coach weiß das doch vom Anbeginn der Saison und muss sich darauf einstellen, bzw. auf adäquaten Zukauf drängen, wenn’s seiner Meinung nach sonst nicht geht. Du hast recht, auch unter Heynckes war dieses Ballgeschiebe, quer und rückwärts, schon zu beobachten. Allerdings war da die Fehlerquote erheblich niedriger und der Angriff war immer für ein Tor gut.

    Bayer hat eine Mannschaft gespickt mit Nationalspielern, aber mittlerweile sind Schürrle und Kiessling, Reinartz und Rolfes nur noch Schatten ihrer selbst und auch Derdiyok lässt, mangels vernünftgen Anspiels, mehr und mehr die Flügel hängen. Das alles hat nichts mit dem ach so modernen Trainer zu tun? Ich gehe jede Wette ein: Dutt erlebt das Saisonende nicht in Leverkusen!

  15. @Thorsten

    Danke, man kommt sich ja sonst so vor wie ein einsamer Rufer in der Wüste.

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